Betriebsprüfungen 

  • Die Rentenversicherung hat Nachversicherungsentgelte festgesetzt.
  • Die Rentenversicherung hat Säumniszuschläge festgesetzt
  • Statusfeststellungsverfahren

Betriebsprüfungen werden von der Deutschen Rentenversicherung durchgeführt. Geprüft wird, ob der Arbeitgeber alle Beschäftigten ordnungsgemäß angemeldet hat. Es werden alle Meldungen zur Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung mit allen Umlagen und Berufsgenossenschaftsbeiträge geprüft. Wenn dabei festgestellt wird, dass Arbeitnehmer falsch oder gar nicht zur Sozialversicherung gemeldet wurden, können hohe Nachforderungsbeiträge auf den Arbeitgeber zukommen. Nicht zuletzt auch noch die Säumniszuschläge und gegebenenfalls Nachberechnungen der Lohnsteuer. Eine Betriebsprüfung wird für die letzten vier Jahre durchgeführt. Hier besteht ein Zusammenhang mit dem Arbeitsrecht sowie der Gestaltung von Arbeitsverträge oder Verträge über freie Mitarbeit.

Bei einer Betriebsprüfung wird damit automatisch der Vertrag des Geschäftsführers einer GmbH im Hinblick auf eine Versicherungspflicht geprüft. Oder aber bei Sportvereinen, ob die Übungsleiterpauschale überschritten wird und doch eine abhängige Beschäftigung anzunehmen ist.

„Das Statusfeststellungsverfahren wird bei Aufnahme einer Tätigkeit in einem Betrieb bei der Rentenkasse beantragt. Die Rentenkasse geprüft, ob der Mitarbeiter versicherungspflichtig beschäftigt oder als freier Mitarbeiter tätig ist“.

Rechtsanwältin Melanie Stoy
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